Posted by: konradbaumgarten | June 22, 2017

Morgarten: Toujours tricher, toujours gagner

Diese Rede, die der damalige Verteidigungsminister Ueli Maurer vor zwei Jahren anlässlich des Jubiläumsfests „700 Jahre Schlacht am Morgarten“ vom 21. Juni 2015 beim Morgarten-Denkmal gehalten hat, ist etwas vom Feinsten, das ein Schweizer Politiker in letzter Zeit von sich gegeben hat:

(…) Wer einem Volk die Geschichte nimmt, der nimmt ihm die Identität. Wer ihm die Identität nimmt, der nimmt ihm die Werte. Und ein Volk ohne Werte, das wird manipulierbar, denn es fehlt ihm der Kompass. Dazu gibt es Beispiele auch aus der jüngeren Geschichte, wo Völkern bewusst die Geschichte genommen wurde, um sie manipulieren zu können.

(…)

Bei uns ist die Freiheit zum Staatsprinzip geworden, das uns alle eint. Ob Land oder Stadt, ob Deutschschweiz, Romandie oder Tessin. Und das Wichtigste: Das Volk ist der Souverän, also die höchste Instanz. Die Bürger haben das letzte Wort. Volksentscheide gelten – müssen gelten, auch wenn das vielleicht der Regierung oder andern Staaten nicht passt.

Mit diesen Staatsgrundsätzen sind wir weiterhin ein Sonderfall; mir wird das immer wieder bewusst, wenn ich ausländische Minister treffe, die ein ganz anderes Staatsverständnis haben. Geschichte prägt – und dass sie uns Schweizer freiheitsliebend und obrigkeitskritisch geprägt hat, das finde ich wunderbar. Darauf dürfen wir ruhig auch ein wenig stolz sein.

(…)

Darum ist das heute verbreitete Schlagwort von den gleich langen Spiessen ein Unsinn. Wir brauchen nicht gleich lange Spiesse; mit gleich langen Spiessen verlieren wir. Einfach weil die andern fast immer grösser sind und mehr Ressourcen haben.

Ein kleines Land kann nur bestehen, wenn es anders ist, wenn es aus seinen Eigenheiten besondere Stärken macht. Wir haben nur eine Chance, wenn wir kreativer, flexibler und besser sind.

Morgarten ist damit eine höchst aktuelle Lektion der Geschichte: Die ritterlichen Regeln der Kriegsführung nennen die mächtigen Staaten heute Rechtsharmonisierung oder „level playing field“. Damit wird die Schweiz unter Druck gesetzt, nach den Regeln der andern zu spielen, nach denen wir nur verlieren und die andern nur gewinnen können. (…)

Die Schlacht am Morgarten nach einer Illustration in der Tschachtlanchronik, 1483

Posted by: konradbaumgarten | June 20, 2017

Re-boot von ProTELL

An einer denkwürdigen ausserordentlichen GV haben die Mitglieder von proTELL am 17. Juni im Albisgüetli Zürich einen neuen Vorstand bestellt. Damit ist gesichert, dass das Anliegen eines liberalen Waffenrechts wirksam und mit frischem Elan gegen das EU-Diktat verteidigt werden kann.

Der Swiss Gun Blog ist hoch erfreut über den Re-boot von ProTELL!

 

Posted by: konradbaumgarten | September 21, 2015

Wahlempfehlung

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Am 18. Oktober 2015 finden in der Schweiz die Wahlen in das Schweizer Parlament statt. Die Haltung eines Politikers zur Waffenfrage ist zugleich Ausdruck seiner Haltung zur persönlichen Freiheit des Bürgers. Aufgrund von Smartvote.ch liess sich ermitteln, wer für mehr Gun Control einsteht, und wer nicht. Die gestellte Frage war:

„In den letzten Jahren wurden die Regeln zum Erwerb und Besitz von Waffen verschärft. Befürworten Sie diese Entwicklung?“

Diese Frage konnte mit „Ja“, „eher Ja“, „eher Nein“ und „Nein“ beantwortet werden.

Wer mit „Ja“ oder mit „eher Ja“ antwortete, steht für mehr Bevormundung ein und ist somit unwählbar. Die jüngste Geschichte des Schweizer Waffenrechts ist eine Geschichte der wuchernden Regulierungswut, der Verteufelung und der Bevormundung ehrlicher, freier Bürger (Waffengesetz 1998: Einführung restriktiver Regeln über den Waffenerwerb und faktisches Waffentragverbot, Verbot von Schalldämpfern, Lasergeräten und Schlagstöcken; Waffengesetz 2008: Eingriff in die Privatautonomie und Abschaffung des schriftlichen Vertrages unter Privaten; Initiative 2011: Versuch der Kriminalisierung und Fichierung von Waffenbesitzern, etc.). Wer das nicht will, wählt jene, die mit “eher Nein” oder “Nein” auf die Gretchenfrage geantwortet haben. Die anderen gehören vom Wahlzettel entfernt.

Eine gute Seele (Merci, Gx) wollte es uns einfacher machen und hat diverse Kantone ausgewertet und seine Ergebnisse mittels Farbcode wiedergegeben [PDF]. Grün und hellgrün sind „pro-gun“. Man stellt besorgt fest, dass gerade die FDP in dieser Frage sehr etatistisch und bevormundend eingestellt ist. Im Kanton Zürich ist es um den Ständerat besonders schlecht bestellt. Ruedi Noser (FDP) und Hans-Ueli Vogt (SVP) sind in dieser Frage beide unfreiheitlich eingestellt. Wenig erstaunlich ist hingegen das hervorragende Abschneiden der Unabhängigkeitspartei Up! von Silvan Amberg, Dominik Loew und anderen.

Wer es selber rausfinden will, kann in Smartvote den 75-Fragen-Katalog auswählen (“deluxe”), dann “11. Justiz & Sicherheit” auswählen und nur Frage 2 beantworten. Danach die Wahlempfehlung anklicken, Wahlkreis definieren und “Kandidierende” auswählen. Das zeigt dann, wer zu 100%, 75%, 25% oder  0% übereinstimmt.

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Et en Français, in English, merci , Laurent:

LE 18 OCTOBRE 2015 AURONT LIEU LES PROCHAINES ÉLECTIONS FÉDÉRALES EN SUISSE. VOICI LA LISTE DES CANDIDATS [PDF] QUI SONT CONTRE LE GUN CONTROLEN SUISSE. N’HÉSITEZ PAS À LA PARTAGER. UN DROIT DES ARMES LIBÉRAL ÉTANT LA BASE SINE QUA NON DU RESPECT DE LA DÉMOCRATIE ET DES LIBERTÉS INDIVIDUELLES, IL EST IMPORTANT DE LES SOUTENIR (QUOI QUE L’ON PENSE DE LEURS AUTRE PRISES DE POSITIONS POLITIQUES ET SOCIALES…), ET A MINIMA PUNIR CEUX QUI VEULENT FLINGUER NOS LIBERTÉS. MERCI À GX POUR L’EXPLOITATION DESMARTVOTE.CH

NEXT FEDERAL ELECTIONS WILL TAKE PLACE ON OCTOBER 18, 2015. HERE IS THE LIST OF CANDIDATES WHO ARE AGAINST GUN CONTROL IN SWITZERLAND [PDF]. GUN FREEDOM BEING THE BASIS FOR DEMOCRACY AND INDIVIDUAL FREEDOM PRESERVATION, IT IS IMPORTANT TO SUPPORT THOSE CANDIDATES (WHATEVER ONE THINKS OF THEIR OTHER POLITICAL AND SOCIAL POSITIONS …), OR AT LEAST PUNISH THOSE THAT WANT TO RESTRICT OUR FREEDOMS. H/T GX FOR SMARTVOTE.CH DATA MINING.

Posted by: konradbaumgarten | April 8, 2015

Pick up a rifle…

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“Pick up a rifle and you change instantly from a subject to a citizen” – Col. Jeff Cooper, The Art of the Rifle, chap. 1

(Image taken from the poster of the 1939 shooting tournament in Lucerne)

Posted by: konradbaumgarten | April 5, 2015

The Right to Keep and Bear Arms.

Le droit de posséder et de porter des armes découle du droit naturel, tout comme le droit de propriété, la liberté expression, le droit à l’autodétermination sexuelle, etc. La constitution ne crée pas de tels droits, elle ne peut que les confirmer.

Das Recht, Waffen zu besitzen und zu tragen, fliesst aus dem Naturrecht, wie das Eigentumsrecht, das Recht auf freie Meinungsäusserung, jenes auf sexuelle Selbstbestimmung etc. Die Verfassung schafft diese Rechte nicht, sie bestätigt sie lediglich.

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Posted by: konradbaumgarten | April 4, 2015

Say No to Gun Registration

L’enregistrement des armes vient avant leur confiscation. Non au désarmement des citoyens.

Zwangsregistrierung von Waffen ist der letzte notwendige Schritt vor der Konfiskation. Nein zur Entwaffnung der Bürger.

 

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Posted by: konradbaumgarten | April 1, 2015

Opération Vercingétorix: Il faut désarmer le citoyen

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Dans le canton de Vaud, les citoyens les contribuables peuvent rendre leurs armes à César à la police.

Opération Vercingétorix: collecte d’armes prolongée en 2015

Après deux ans, le bilan satisfaisant de l’opération Vercingétorix encourage la poursuite de la collecte d’armes en 2015. Afin de faciliter la démarche spontanée des détenteurs d’armes privées ou démilitarisées ne souhaitant pas les conserver, l’opération s’étendra tout au long de l’année 2015, pendant cinq samedis dans cinq régions du canton de Vaud.

Répondant aux légitimes inquiétudes des citoyens quant au contrôle et au suivi des armes en déshérence, l’opération Vercingétorix a été lancée afin de créer les conditions favorables à la reddition volontaire d’armes, privées ou démilitarisées, devenues indésirables.

Le nom de l’opération en question à été particulièrement bien choisi: “Vercingétorix”, d’après le chef des Gaulois, le grand perdant d’Alésia en 52 av. J.-C. Tout lecteur d’Astérix connaît l’histoire: Humilié, et en signe de sa capitulation totale, Vercingétorix déposa ses armes aux pieds de son vainqueur. Ensuite, César fit emmener ce chef barbare à Rome, pour l’exhiber dans ses triomphes. Vercingétorix finit ses jours étranglé au fond d’un cachot.

Citoyens, c’est sûrement une bonne idée de rendre vos armes. C’est pour votre bien.

Posted by: konradbaumgarten | February 6, 2015

Swiss Revolver 1882

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Cal. 7.5mm

Via SwissRifles

The Model 1882 proved popular enough to continue it’s use, despite the fact that the Luger had been in service for many years.  The Model 1882 had the advantages of being easy to load and operate, they were easy to field strip, and they were inexpensive.  However, by the end of the 1920s, many 1882 had reached the end of their service live.  As a result, steps were taken to upgrade the design.   The Model 1889/29 possessed a simplified design and strengthened frame.  Over 18,000 were 82/29s were produced.

Posted by: konradbaumgarten | January 16, 2015

Zerreissprobe

“Je suis Charlie”  – überall stösst man gegenwärtig auf ihn, diesen vermeintlich solidarischen, vermeintlich mutigen Spruch, den so viele Leute aufsagen, predigen, geradezu hinunterbeten, den sie auf Facebook als Profilfoto, oder auf Twitter als Hashtag führen, den sie, Schafen gleich, blöken, ohne eine Sekunde wirklich für das einzustehen, was bedroht ist: die Freiheit anders zu sein, anders zu denken als die Masse, sich womöglich gegen den generalisierten Trend zu stellen, auch –  gerade!  –  wenn es den anderen,  der “Mehrheit”,  missfällt. Und dass es darum geht, sich gegen Leute zu schützen,  die uns Gewalt antun und uns Leid zufügen wollen. “Je suis Charlie” dispensiert davon,  wirklich etwas zu bewegen zu müssen. “Je suis Charlie” ist der orwellsche Newspeak des Jahres 2015.

Die Menschen wünschen lieber, keine Störung ihrer kleinen, harmonischen Welt erleiden zu mussen, sie wollen nicht über den islamistischen Gewaltterror reden (“pas d’amalgames!”), sie wollen nicht über seine moralische Grundlagen debattieren, sein tödliches Potenzial analysieren. Die Masse will nicht wahrhaben,  dass unsere hochentwickelte, hochkomplexe, hochfragile Welt an der Schwelle zur Zerreissprobe steht, dass unser System droht, die Balance zu verlieren, und dass wir uns notfalls mit individueller, persönlicher Gewalt dagegen wehren müssen. Solange wir diese Möglichkeit nicht anerkennen, nicht bejahen, werden wir immer Opfer sein.

Wir werden, Schafen gleich, nicht mehr zusammen blöken, sondern zusammen zur Schlachtbank geführt werden.

Charlot

Posted by: konradbaumgarten | January 14, 2015

Les islamistes menacent la Suisse

via 20minutes:

Dans une nouvelle vidéo de propagande tournée en Syrie, un membre de l’organisation terroriste a appelé ses «frères» à frapper, notamment, la Confédération helvétique.

La vidéo en question est notamment sur Memri et vocativ.

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Prise d’écran: vocativ.com

Posted by: konradbaumgarten | January 11, 2015

So then I said…

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Posted by: konradbaumgarten | January 8, 2015

“If it saved only one life…”

The islamist attackers of Charlie Hebdo had obviously been trained and prepared to carry out their military-style raid against journalists in the middle of Paris. Such terrorists will always go against unarmed civilians.

As long as we as a society remain generally unarmed, we will suffer such attacks, and increasingly so, as these attacks prove to be highly efficient and successful. The gunmen will always have the element of surprise and there will never be sufficient police immediately around to stop them and make them lose the initiative fast enough. The police will always be late. The only person who could effectively put an end to such attack would be an armed victim.

Had some members of Charlie Hebdo been armed, then the attack would either not have occurred or it could very well have ended differently. Of course there is never a guarantee for such an outcome. What is certain however, is the outcome of such attack if none of the victims carries a firearm. The terrorists know that and they can proceed with the carnage as the proverbial fox in a henhouse.

The only thing that stops a bad guy with a gun is a good guy with a gun.

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Posted by: konradbaumgarten | February 11, 2012

Why gun control is evil

Had there been only one armed law-abiding citizen on Utøya, that could have made all the difference.

Posted by: konradbaumgarten | October 16, 2011

Guns don’t kill people

Posted by: konradbaumgarten | October 4, 2011

Unwählbar / non éligibles

Les élections au Conseil national approchent. C’est donc une bonne occasion de se souvenir des politiciens qui ont été en faveur de l’initiative pour le désarmement de la population. Je liste ci-dessous ici également les quelques parlementaires qui se sont abstenus lors du vote. Les noms peuvent être consultés ici

[UPDATE] Via LEWAS, un test encore bien plus simple: Aller sur smartvote, répondre uniquement à la 3ème question sous “Justice, police & armée”, et faire afficher la recommandation de vote (et chosir son canton).

Bekanntlich stehen die Nationalratswahlen vor der Tür, und das heisst: Zahltag. Bei dieser Gelegenheit ist es daher sinnvoll, sich zu erinnern, welche Politiker damals für die Entwaffnungsinitiative waren. Ich führe hier nachstehend auch jene auf, die sich damals der Stimme enthalten haben. Die Namen können bei Bedarf hier ermittelt werden.

[UPDATE] LEWAS weist noch auf einen viel besseren Test hin:

Für Nationalratskandidaten ohne parlamentarische Vergangenheit oder weitere Information geht man auf deren Smartvote NR Deluxe-Fragenbogen, und dort in das Submenu “10. Justiz, Polizei & Armee”. Bei den Fragen ist einzig die dritte Frage “In den letzten Jahren wurden die Regeln zum Erwerb und Besitz von Waffen verschärft. Begrüssen Sie diese Entwicklung?” mit einem “Nein” zu beantworten und drückt anschliessend unten den Button “Wahlempfehlung anzeigen”. Beim Wahlkreis den gewünschten Kanton auswählen, und Wahlempfehlung für Kandidierende – fertig, man weiss mit welchen Kandidaten man gut vertreten ist. Das Vorgehen für Ständeräte ist identisch, einfach ein anderer Smartvote-Link für SR als Startpunkt.

 

No Go:

Allemann Evi

Amacker-Amann Kathrin

Aubert Josiane

Bänziger Marlies

Bäumle Martin

Birrer-Heimo Prisca

Brélaz Daniel

Carobbio Guscetti Marina

Chopard-Acklin Max

Daguet André

Fässler-Osterwalder Hildegard

Fehr Hans-Jürg

Fehr Jacqueline

Fehr Mario

Frösch Therese

Galladé Chantal

Gilli Yvonne

Girod Bastien

Goll Christine

Graf Maya

Gross Andreas

Hämmerle Andrea

Heim Bea

Hodgers Antonio

Ingold Maja

Jans Beat

John-Calame Francine

Jositsch Daniel

Kiener Nellen Margret

Lachenmeier-Thüring Anita

Lang Josef

Leuenberger Ueli

Leutenegger Oberholzer Susanne

Levrat Christian

Lumengo Ricardo

Maire Jacques-André

Markwalder Christa

Marra Ada

Meier-Schatz Lucrezia

Moser Tiana Angelina

Müller Geri

Neirynck Jacques

Nordmann Roger

Nussbaumer Eric

Pedrina Fabio

Prelicz-Huber Katharina

Rechsteiner Paul

Rennwald Jean-Claude

Rielle Jean-Charles

Riklin Kathy

Rossini Stéphane

Roth-Bernasconi Maria

Schelbert Louis

Schenker Silvia

Schmid-Federer Barbara

Simoneschi-Cortesi Chiara

Sommaruga Carlo

Steiert Jean-François

Stöckli Hans

Streiff-Feller Marianne

Stump Doris

Teuscher Franziska

Thanei Anita

Thorens Goumaz Adèle

Tschümperlin Andy

van Singer Christian

Vischer Daniel

von Graffenried Alec

Weber-Gobet Marie-Thérèse

Weibel Thomas

Wyss Brigit

Wyss Ursula

Zisyadis Josef

Posted by: konradbaumgarten | September 17, 2011

Security delusion

Recently, I spent a few days in a large western city. While I was standing at one of its famous squares waiting for a friend in order to have a few drinks (was a great evening, thanks!), a military patrol just walked by. A team of three men in V formation. They looked great and of course had this martial, intimidating gaze which military and police personnel like to adopt in a civilian environment. While I watched them and their weapons (the standard assault rifle in that country), something very odd struck me. Their rifles had no magazines on them! Those guys were seriously swaggering around, pretending to increase public safety, while their rifles could serve as nothing else than as a mere bayonet platform (I am not sure they had any). What a joke. Were any criminals aware of this, this would seem like an invitation to steal the assault rifles since those soldiers would not be able to oppose any real resistance. They reminded me of Robert de Niro and Jean Reno in the movie Ronin, carrying a SIG SAUER assault rifle, obviously not realizing that there is not magazine on it, making the weapon indeed useless.

While it may take a member of the Gun Culture to immediatley realize such flaws, this appears as another reason to believe governments are indeed BS people on their legitimate security concerns. They would better allow their citizens to carry arms, as it ought to be the case in a genuinely free society.


Images from the 1998 movie Ronin with Robert de Niro and Jean Reno –  no magazine required!

Posted by: konradbaumgarten | August 20, 2011

Tintin était pro-armes

Tintin était pro-armes. Vous souvenez-vous de l’aisance dont il fait preuve lorsqu’il s’arme de six-shooters en Amérique du Nord? Ou la familiarité évidente qu’il a de porter un shotgun dans les Andes ainsi que la tenue de l’arme juste parfaite lorsqu’il y tire les crocodiles (le coude bien élevé!)? Tintin se sent aussi visiblement très bien dans sa peau lorsqu’il est entouré de Picaros armés jusqu’aux dents. Et à l’occasion de l’escale spontanée du Vol 714 pour Sydney il nous démontre son habileté au tir de combat avec des pistolets mitrailleurs. Tintin ne verrait aucun inconvénient au port d’armes généralisé.

Son ami le capitaine Haddock est d’ailleurs également sympathique à cet égard: comme nous le savons depuis les Sept Boules de Cristal, il porte généralement un petit Browning sur lui. On soupçonnera probablement à raison qu’Hergé lui-même avait une symapthie toute particulière pour la marque Browning (venant de Belgique cela se comprend): comme le rappelle Tintin aux faux-monnayeurs de l’Île Noire ainsi qu’à des générations de lecteurs (jeunes et moins jeunes): “Un browning bien chargé est le commencement de la sagesse” (le modèle en l’occurence me semble un peu fantaisiste EDIT: il pourrait s’agir d’un Buck Mark ou d’un Browning (FN) Nomad / Challenger Belgium, merci à ph et à Molon Labe)!

tiré de “L’Île Noire”, Hergé (éd. Casterman), page 50

Posted by: konradbaumgarten | July 24, 2011

Norway massacres: like livestock waiting at the slaughterhouse

The terrible massacres in Norway (currently the casualties are estimated at almost a hundred) lead to a few observations from my side:

Soft targets are what terrorists attack. This is not new and has been clear since the Mumbai attacks in 2008 at the latest. The attacker knows for sure that his victims are neither ready nor specially protected and that they are not able to defend themselves (they do not shoot back). This guarantees the most efficient results, and the attacker(s) may well get away with it. In addition, the media and propaganda effect is multiplied. Attacking and killing military personnel is by far less shocking than a massacre on a civilian population: everybody identifies with the victims. In such situations, the right immediate reaction (if there is any “right” reaction) must be to avoid any place where many people gather. As soon as you learn from an attack somewhere near you, you should leave town, leave vital spots of interest (like concerts, sporting grounds, train stations, crowded streets, etc). Go by foot if possible (avoid train stations), but do leave immediately, for if there is a second attack it will strike where there are many civilians.

While the attacks in Norway were a monstrous and unjustifiable crime, the perpetrator’s apparent motivation does point at some very serious and possibly legitimate issues. It was obviously directed against the modern Norwegian state. More and more, western “developed” states interfere with their citizens’ privacy. Taxes keep rising in order to fund redistributive policies and corrupt governments, new laws are enacted each year which tell us what to do and (more so) what not to do, freedom of speech is under assault in the in the name of political correctness, gun control laws are passed in order to disarm law-abiding citizens while additional police state measures are enacted everywhere in the name of “security”, etc. These states can create immense frustration among individuals who do not benefit from the system.  Thus such attacks will be seen more and more in the course of the 21st century. Of course there are parallels with the infamous 1995 Oklahoma City bombing committed by Timothy McVeigh. McVeigh wanted to take revenge for the massacres perpetrated by the US government (especially FBI and BATF) at Ruby Ridge (1992) and in Waco (1993). In both cases the author was a “right-wing” extremist who targeted his government and who accepted a large number of innocent victims as collateral damage. There is of course no way to justify such despicable acts. Targeting innocent civilians (especially youths and children) is never acceptable and it is obvious that the responsible persons must be severely punished. Nevertheless, both McVeigh’s and Berwick’s concerns are/were somewhat understandable. Ruby Ridge and Waco could well be qualified as mass murderers committed by the US government and nobody amongst that government had to take responsibility for these acts. Berwick too appears to be claiming to fight against a socialist and invasive government. And indeed: There is currently a deep problem with western governments who invade peoples’ private lives more and more through ever-new prohibitions and high taxation. After the grief in Norway, not only should the responsible persons stand trial and be punished, but the ever-growing size of bureaucracies to the expense of personal freedom should be called into question. I fear though that the official response across Europe will be the true opposite: more government and higher taxes, more (anti-gun) laws, more restrictions on video games, more incitements to denounce one’s neighbors, more police in ninja suits and black ski masks and large guns (which they are free to carry of course, contrary to normal civilians).

The problem is not too many guns owned by criminals, but too few guns owned by honest civilians. As discussed, there will always (and more and more) be people who are willing to and capable of perpetrating such massacres and they are looking for maximal body count. Through gun control laws, western governments see that the victims of such attacks are disarmed and helpless, like livestock waiting at the slaughterhouse. The victims will not shoot back and the terrorists know that. The police needed almost two hours (!) to intervene on the island of Utøya. In other words, gun control laws have the victims be disarmed while they wait (and hide) for two hours until rescue arrives. I suspect Norwegian gun laws to already be heavily restrictive. This in itself is a crime, directly committed by government. Had only three or four of the hundreds of people on the island been carrying guns, there would obviously have been fewer casualties. Leftists will respond that this point of view is ridiculous and that I am advocating some sort John Wayne cowboy shooting on an island with hundreds of innocent bystanders. Yet, what the pacifistic leftists in turn are advocating is a situation where the shooting still occurs, but only in one direction, and with obviously much more dead people. These pacifist leftists are morally co-responsible for such carnages. Law-abiding civilians will always have to rely on themselves to face such attacks. The role of the police will always be to count the dead afterwards and maybe to arrest the murderers. Why not let the people take care of themselves and assure their own protection?

Posted by: konradbaumgarten | July 5, 2011

Autodéfense “à l’américaine”

Un commentaire en passant sur cet élément dans l’argumentation du tribunal cantonal vaudois dans le cas mentionné ci-dessous à propos du droit de porter une arme à des fins de défense personnelle:

Pour appuyer le refus de la police vaudoise, le Tribunal cantonal considère que «dans les pays où l’autodéfense est admise par les mœurs et par la justice, notamment aux Etats-Unis, l’usage des armes par les victimes d’agression contre le patrimoine conduit irrémédiablement à une escalade de la violence».

L’argumentation du tribunal à propos de l’autodéfense “à l’américaine” est ridicule. L’autodéfense est un principe admis dans tous les états occidentaux, tant qu’elle reste dans le cadre de la légitime défense – ce qui est un qualificatif juridique. Ce que pense le tribunal en fait, c’est que l’autodéfense avec usage d’une arme à feu, c’est mal, alors qu’il n’y a aucune base légale pour une telle affirmation en droit suisse (bien au contraire, tout comme, selon le Tribunal fédéral, l’usage du couteau peut être légitime en cas d’autodéfense). Pour rester cohérent il aurait fallu que les juges disent ne pas croire que Yannick puisse jamais se trouver en état de légitime défense. Ce qui est absurde. D’ailleurs, en argumentant de la manière, autant désarmer la police. Non, comme je le disais il y a quelque temps, le permis de port d’arme doit être délivré de la même manière qu’un permis de conduire. On y a un droit, il faut juste démontrer qu’on sait s’en servir.

Posted by: konradbaumgarten | July 5, 2011

Some info on Swiss gun law

Here’s some information on gun legislation in Switzerland I was asked via email. The questions are in bold and the answers are just below.

•Non-lethal defensive devices like pepper spray are allowed in most Cantons or are being deregulated in the rest.
Regulation on “weapons” is a federal matter only (since 1999). Pursuant to the 1999 federal weapons act pepper sprays are generally allowed as they are not classified as “weapons”. They might be taken away from you though in certain places (government buildings, night clubs etc).

•Handguns licenses are easily obtained (must issue) or not even required in most or all Cantons.
There are only two kind of licences: licence to acquire and licence to carry. No licence is required to own/possess a gun. Licence to acquire is quite straightforward to obtain if you have no criminal record. Licence to carry is almost impossible to obtain for normal law-abiding persons. Thus you need to hire armed security personnel if you want personal protection outside you home.

•Handguns can be carried concealed in about ½ the Cantons with an easily obtained license (or is often no license required?).
See above; I presume this stems from the era before the federal weapons act of 1999 when there were indeed very different practices around.

•Ammunition is still sold by the government at ranges for a discount.
Yes, true if you use them on the government ranges, and only valid for ordinance ammo (i.e. 9mm para, 5.56mm, 7.5mm Swiss).

•Ammunition can (or must) still be stored at home for the Army rifles  and pistols. (I have read a few things that said that this is no longer allowed as of 2007, but I thought a Swiss person told me in 2008 he has his Army ammo at home.)
Until recently servicemen were also issued a box of ammo for their personal army weapon. This has unfortunately been repelled in an effort to comply with anti-gun lobbies / in order to weaken their argument of public safety concerns.

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